re:format:ion - 66. Internationale Orgelwoche Nürnberg 30. Juni bis 09. Juli 2017

66. Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra

30. JUNI – 9. JULI 2017

06 • ION LAB

Montag • 03. Juli
17.00, 19.00, 21.00 Uhr

Jugendkirche LUX

Ensemble Fraktale
 

Veranstaltungsdetails

i tipp2dringend empfohlen für Neu-Gierige, Entdeckungs-Freudige und Experimental-Laboristen.

Eintritt frei · freie Platzwahl
Dauer: jeweils ca. 70 Min.

Zum zweiten Mal bietet die ION herausragenden Studierenden der Nürnberger Hochschule fur Musik eine Bühne. Auf Initiative von Prof. Jeremias Schwarzer und ION-Programmgestalter Folkert Uhde soll sich das ION LAB als Möglichkeitsraum für außergewöhnliche Konzepte und Konzerterfahrungen etablieren.

LAB I · 17.00 · Der Tag: Rhythms & Patterns
Violoncello, Konzept: Petr Chudoba
Mitwirkende: Josef Janda, Thurid Pribbernow, Joffre Nuñez Rodríguez
Sound: Toni Hinterholzinger
Werke von: Philip Glass, Mark André, Enno Poppe, Steve Reich u.a.

Musik als Zeitkunst: Der tschechische Cellist beschäftigt sich in seiner Masterarbeit mit Werken, die sich mit dem Thema Zeit auf vielfaltige Weise auseinandersetzen. Proportionen, Rhythmen und Wiederholungen sind ebenso wie das Messen und Vergehen der Zeit die Themen, die die Werke verbinden: Ein musikalischer Tages-Zyklus.

18.45 Uhr · Konzerteinführung: Träume oder Gedanken - was denken wir, wenn wir schlafen?
Prof. Jeremias Schwarzer (Hochschule fur Musik Nürnberg) im Gesprach mit Prof. Dr. med. Kneginja Richter (TH Nürnberg Georg Simon Ohm, Fakultät fur Sozialwissenschaft) Leiterin der Schlafsprechstunde am Klinikum Nürnberg.

LAB II · 19.00 · Hypnogramme
Querflöte: Milan Jeremic
Violoncello: Petr Chudoba
Violine: Joffre Nuñez Rodríguez
Klarinette: Martina Fladerer
Klavier/ Celesta: Lorenz Trottmann
Oboe: Olivija Popaviate
Tuba: Michael Rast
Werke von: Salvatore Sciarrino, Fausto Romitello, Nicolaus A. Huber, Mark André und George Crumb

Der serbische Flötenvirtuose Milan Jeremić entwirft fur seine Masterarbeit einen akustisch-visuellen Raum aus Musikwerken und Videoarbeiten, deren Rhythmus die menschlichen Schlafphasen abbildet. Im Zusammenwirken der Musik mit seltenen Videosequenzen von Gehirnaktivitaten, die in einem Schlaflabor aufgenommen wurden, befinden sich Musiker und Zuhorer in einem magischen Zustand zwischen Schlafen und Wachen, Traum und Realitat, Beobachtung und Imagination.

LAB III · 21.00 · Morpheus Metamorphose
ensemble fraktale: Violine: Miria Sailer
Violoncello: Ricarda Roelcke
Blockflöte: Maria Erndl
Saxophon: Christopher Kunz
Komposition/ Gitarre: Dominik Vogl
Tanzperformance/ Stimme: Benina Berger
Bild & Ton: Paul Bießmann
Werke von: Johann Sebastian Bach, Giorgios Kasassoglou und Dominik Vogl

Das junge Ensemble lasst sich auf interdisziplinare Art auf das Thema „Träumen“ ein. Inspiriert durch Eichendorffs Gedicht „Mondnacht“ setzt das Ensemble die Vielschichtigkeit seiner Ausdrucksmedien Klang, Musik, Tanz und Visualisierungen ein. Ein Spiel mit Wahrnehmung zwischen Realität und Traum. Dieses Projekt wurde beim internationalen Konzertdramaturgie-Wettbewerb HUGO der Montforter Zwischentöne in Feldkirch (Österreich) ausgezeichnet und zur Realisierung in das Festival-Programm eingeladen.

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