67. Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra

08. – 17. JUNI 2018

Presserückblick ION 2017

30 Veranstaltungen an 12 Spielorten in 10 Tagen – die 66. ION 2017 im Spiegel der Presse

Eröffnungskonzert

ION2017 Tradition Reformation

Nürnberger Nachrichten vom 03.07.2017:
„Mehr als ein halbes Jahrtausend liegen zwischen Josquin des Préz‘ ›Missa Pange Lingua‹ und der im März uraufgeführten Kurzmesse von Wolfgang Rihm. Und doch stehen beide in ihrer Konzentration auf die genuinen Mittel von A-cappella-Gesang in unmittelbarer Verwandtschaft zueinander (…). Davon war im (…) ION-Eröffnungskonzert (…) einiges zu spüren. Der wie immer mit bestechender artikulatorischer Präzision agierende Chor des Bayerischen Rundfunks (Leitung: Howard Arman) und das nicht weniger ausbalancierte Berliner Vocalconsort vermittelten die liturgischen Gesänge mit bewusst intimer Ausdrucks- und Strahlkraft.“

Orgel.Wett.Streit

ION OrgelwettstreitNürnberger Zeitung vom 04.07.2017:
„Überaus gelungen erwies sich der Spannungsbogen, den Claus Fischer mit seinen sechs Improvisationsaufgaben vorgelegt hatte, welche die Tastenkünstler im Wechsel zu lösen hatten: Kam eine Toccata im Stile Frescobaldis für László Fassang und Sebastian Küchler-Blessing eher noch eine Aufwärmübung gleich, so steigerten sich Registrier- wie Spielkunst von Aufgabenstellung zu Aufgabenstellung. (…) Sie schenkten sich nichts, überboten sich mit Einfällen – und am Ende machte der Wettstreit allen Spaß.“

Magnificat! Ein Fest für Pachelbel

ION2017 PachelbelNürnberger Zeitung vom 06.07.2017:
„(Ein) Höhepunkt des diesjährigen Festivals (…) Bei (diesem) Konzert (…) bewies die Internationale Orgelwoche eindrucksvoll, dass es im Vokalwerk Pachelbels (…) noch viel größere Schätze zu heben gibt. (…) Es gab viel zu entdecken, gerade in den musikalischen Details. Und das Konzert bewies, dass Johann Pachelbel in seiner Heimatstadt ein immer noch stark unterschätzter Komponist ist.“

#freeschubert – Improvisationen mit Schubert

StegreiforchesterSüddeutsche Zeitung vom 08.07.2017:
„Schubert lebt!“ – „Franz Schuberts große C-Dur-Symphonie so, wie man sie noch nie erlebt hat. (…) Musiker auf Wanderschaft in der Klanglandschaft (…) Mal geht es um einen Disput zwischen Tutti und Soli, mal um ein wildes Durcheinander, (…) und immer wieder finden die Musiker sich dunkeltönend vollblütig bei Schubert, in neuem Licht und herrlicher Schönheit. Manches ist verstiegen, alles ist großartig“ – „Begeisterung (im) bunt gemischten Publikum in der Tafelhalle“.

Nürnberger Nachrichten vom 08.07.2017:
„Das Berliner ›Stegreif.Orchester‹ bestritt in der Tafelhalle einen fulminanten, ausführlich bejubelten ION-Abend (…). Die gute Laune der Akteure überträgt sich unmittelbar auf das Publikum, das nicht nur zahlreich erschien, sondern ganz aus dem Häuschen geriet. Ganz weit ausgelegt wurde das ION-Motto ›Re:format:ion‹ perfekt in die Klangtat umgesetzt.“

IONacht

ION StummfilmNürnberger Zeitung vom 10.07.2017:
„Zum Abschluss noch eine letzte Stippvisite in St. Lorenz: Orgelmusik zu einem Stummfilm über Luther – da konnte man nichts falsch machen, vor allem wenn man ein in dieser Kunst so versierter Organist ist wie David Franke. (…) Ein schöner wie außergewöhnlicher Abschluss für einen Abend, der vielleicht nur noch durch ein frisch gezapftes (Kloster-)Bier gekrönt werden konnte…"

I Eat the Sun and Drink the Rain

ION2017 Sven HelbigNürnberger Zeitung vom 10.07.2017:
„Ein Konzeptabend aus Chorgesang in Kombination mit elektronischen Beats und fantastischer Bilderwelt.“ – „Ungewöhnlich und beeindruckend geriet (…) die Aufführung des Liederzyklus‘ von Sven Helbig in der Lorenzkirche: Das Gesamtkunstwerk aus Chorgesang, elektronischen Beats und Videobildern löste am Ende viel Beifall aus.“

Geistliche Chormusik

ION2017 SchuetzNürnberger Zeitung vom 11.07.2017:
„Zum Abschluss der ION erklang in St. Sebald eines der bedeutendsten Werke barocker Madrigalmusik. (… ) Die stimmlich kunstvoll ineinander verflochtenen Motetten fordern die volle Konzentration der Interpreten wie der Zuhörer. Nanu, schon vorbei? Irgendwie verschiebt sich beim Zuhören doch das Zeitempfinden, geht der Geist auf weite Reise. Das Publikum dankt mit begeistertem Beifall“.