re:format:ion - 66. Internationale Orgelwoche Nürnberg 30. Juni bis 09. Juli 2017

66. Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra

30. JUNI – 9. JULI 2017

Paradisi Gloria

Münchner Rundfunkorchester
Anu TaliJohn TavenerEva Sindichakisvia-nova-chor München

30. Juni 2012 | 20.00 Uhr | St. Lorenz

John Tavener
»Theophany« für großes Orchester und Tonband (1994)
Olivier Messiaen
O Sacrum Convivium
Alan Hovhaness
Symphonie Nr. 15 op. 199 »Silver Pilgrimage« (1962)
Eva Sindichakis
»Tohuwabohu« für gemischten Chor und großes Orchester (2011/12, Uraufführung)

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Florian Helgath, Einstudierung
Münchner Rundfunkorchester
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Anu Tali, Leitung Details »


Veranstaltungsdetails

Einführung 19.00 Uhr in St. Lorenz
Fridemann Leipold im Gespräch mit Eva Sindichakis

Eintritt: 40,00 € | 31,00 € | 22,00 € | 17,00 € | 12,00 €

»Theophany« ist ein Versuch, mit den Mitteln der Musik die Gegenwart Gottes in allen Dingen neu zu definieren«, so der zum orthodoxen Glauben konvertierte Engländer John Tavener, der seine Musik als klingende Ikonen versteht. In »Theophany« spannt Tavener den Bogen von der Schöpfung bis zum Weltenende, bei dem selbst die Musik schweigt.

In der geistlichen Motette O sacrum convivium huldigt Olivier Messiaen (1908–1992) dem heiligen Sakrament des Abendmahls. In traditionellem Chorsatz erkling die vermutlich von Thomas von Aquin stammende Antiphon vom Geheimnis der Eucharistie.

Die »Silver Pilgrimage«-Symphonie von Alan Hovhaness, amerikanischer Komponist mit schottisch-armenischen Wurzeln, entführt den Hörer in die vergangene spirituelle Welt Indiens, in der ein junger Prinz auf Wanderschaft heilige Prophezeiungen erfährt, sich Tanz und Meditation hingibt und den »heldenhaften Toren des Friedens« entgegenstrebt.

Der Auftrag für »Tohuwabohu«, ein neues Werk für Chor und Orchester, erging an die in München geborene Griechin Eva Sindichakis. Sie studierte Komposition unter anderem bei Wilfried Hiller. »Tohuwabohu«, entstanden mit Unterstützung eines Stipendiums der »pbb Stiftung Deutsche Pfandbriefbank«, wird am 29. Juni 2012 in München uraufgeführt und in den folgenden Tagen bei der ION und in Ottobeuren präsentiert.