67. Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra

08. – 17. JUNI 2018

10 Monteverdis L'Orfeo

Eine Parabel über Götter und Menschen

Sonntag, 12. Juni
17.00 Uhr

St. Sebald

Werk
Claudio Monteverdi: L’Orfeo

Orfeo Dávid Szigetvári (Tenor)
Capella Angelica
La Musica, Ninfa Marie-Luise Werneburg (Sopran)
Euridice, Echo Anne Schneider (Sopran)
Messagiera, Proserpina Julia Böhme (Alt)
La Speranza Matthias Lucht (Altus)
Pastore Christoph Burmester (Tenor)
Pastore Henning Kaiser (Tenor)
Plutone, Apollo Ludwig Obst (Bass)
Caronte Marcel Raschke (Bass)

lautten compagney BERLIN
Violine Anne von Hoff, Andreas Pfaff
Viola Ulrike Paetz, Eva Kaping
Gambe Ulrike Becker
Violone 16’ Mirjam Wittulski
Blockflöte Simon Borutzki
Zink Friederike Otto, Núria Sanromà Gabàs
Trompete Karel Mnuk
Posaune Alt Matthias Sprinz
Posaune Alt/Tenor Till Krause
Posaune Tenor Hans-Dieter Gillessen
Posaune Tenor/Bass Cameron Drayton
Posaune Bass David Yacus
Cembalo/Orgel/Regal Mark Nordstrand
Harfe Loredana Gintoli
Theorbe/Barockgitarre Hans-Werner Apel
Arciliuto Andreas Nachtsheim
Percussion Peter Kuhnsch
Musikalische Leitung Wolfgang Katschner

10 monteverdis lorfeo

Veranstaltungsdetails

Tippfür Alle, unbedingt. Denn diese Oper ist vielleicht die beste, die je geschrieben wurde. Obwohl sie die erste war.

Eintritt 15-50 €
Dauer ca. 90 min

Am Tag der Hochzeit werden alle Zukunftspläne zerstört: Die Braut ist tot. Der Bräutigam schafft es, die Götter zu überzeugen, ihm noch eine Chance einzuräumen: Er darf seiner Geliebten in die Unterwelt folgen, um sie zurück zu holen. Aber er scheitert an seiner menschlichen Schwäche, seiner Sehnsucht. Der Orpheus-Mythos, wahrscheinlich die berühmteste tragische Liebesgeschichte aller Zeiten, ist gleichzeitig eine Parabel über den ewigen Menschheitswunsch, das Schicksal zu verändern, sich über etwas Höheres hinwegzusetzen. Im Mythos wird Orpheus nach allem irdischen Leid in die Unsterblichkeit des Universums berufen. Auch ein Menschheitstraum, über alle Religionen hinweg.

Konzert wird aufgezeichnetBerühmtes StückBesonders beleuchteti keine nummerierte bestuhlung